Ende Juni. Ein regnerischer Abend, leichter Wind und dichte Wolken ließen den Wald bereits ungewöhnlich dunkel erscheinen. Eigentlich wollte unser Zeuge nur noch den Rückweg antreten. Stattdessen machte er eine Begegnung, die ihn bis heute beschäftigt.

Der Mann möchte anonym bleiben. Das Foto, das er uns überlassen hat, entstand gegen Ende der Dämmerung auf einem abgelegenen Waldweg irgendwo auf der Schwäbischen Alb. Er betont, dass das Bild weder bearbeitet noch nachträglich verändert wurde.

Eine ungewöhnliche Begegnung

Nach seinen Angaben hörte er zunächst nur das Rascheln der Bäume im Wind und das gleichmäßige Tropfen des Regens. Plötzlich fiel ihm eine kleine Gestalt auf, die regungslos mitten auf dem Weg stand.

Sie war schätzungsweise zwischen 1,20 und 1,40 Meter groß. Die Haut wirkte glatt, feucht und auffällig grün. Besonders die großen, dunklen Augen mit dem rötlichen Rand blieben dem Zeugen im Gedächtnis. Obwohl die Gestalt ihn direkt ansah, machte sie keine Anstalten, näherzukommen oder zu fliehen.

Der Zeuge griff nach seinem Smartphone und machte genau ein Foto.

“Ich hatte das Gefühl, dass das Wesen genauso überrascht war wie ich. Es sah nicht aggressiv aus. Eher neugierig. Fast schon traurig.”

Nur wenige Sekunden später soll sich die Gestalt langsam vom Weg entfernt haben. Nicht rennend, sondern beinahe lautlos glitt sie zwischen die Büsche und verschwand im Wald.

Auffällige Merkmale

Beim späteren Betrachten des Fotos fielen unserem Team mehrere Details auf.

Die Haut scheint eine leicht glänzende Oberfläche zu besitzen, als wäre sie ständig feucht. Der untere Teil des Körpers erinnert weniger an Beine als an wurzelartige Ausläufer oder eine schleimige Struktur. Auch die Arme wirken ungewöhnlich lang und dünn.

Auffällig ist außerdem, dass keine sichtbaren Ohren oder eine ausgeprägte Nase erkennbar sind. Das Gesicht besteht fast ausschließlich aus den großen Augen und einem schmalen Mund.

Falls das Bild authentisch sein sollte, handelt es sich eindeutig nicht um eine bekannte Tierart.

Unsere Theorie: Eine seltene Mutation?

Natürlich wäre die einfachste Erklärung ein aufwendig gestaltetes Kostüm. Allerdings spricht der Zeuge glaubwürdig über seine Begegnung und verzichtet bewusst auf öffentliche Aufmerksamkeit. Deshalb wollten wir auch eine biologische Erklärung betrachten.

Eine interessante Möglichkeit wäre eine extrem seltene Mutation eines bekannten Organismus.

Pilze, Moose und Schleimpilze besitzen Eigenschaften, die noch immer nicht vollständig erforscht sind. Einige Schleimpilze können komplexe Netzwerke bilden, auf Umweltreize reagieren und erstaunlich flexibel wachsen. Könnte ein bislang unbekannter Organismus durch außergewöhnliche Umweltbedingungen eine menschenähnliche Gestalt entwickelt haben?

Die dauerhaft feuchte Haut, die grüne Färbung und die wurzelartigen Ausläufer würden zumindest zu einer solchen Theorie passen. Vielleicht handelt es sich nicht um ein Tier, sondern um eine völlig neue Lebensform, die sich aus einer bisher unbekannten Linie entwickelt hat.

Natürlich gibt es dafür bislang keinerlei wissenschaftliche Belege. Trotzdem erscheint diese Erklärung deutlich spannender als vorschnell von einem Außerirdischen zu sprechen.

Fallakte: Entität G-17

Intern führen wir diese Sichtung unter dem Namen Entität G-17.

Bislang liegt uns nur dieses eine Foto und die Aussage eines einzigen Zeugen vor. Dennoch besitzt der Fall einige Besonderheiten: Die abgelegene Fundstelle, das regnerische Wetter, die ungewöhnliche Körperstruktur und das ruhige Verhalten des Wesens unterscheiden ihn von vielen anderen Einsendungen.

Ob tatsächlich eine unbekannte Mutation dahintersteckt, ein perfekt inszenierter Scherz oder etwas völlig anderes, können wir derzeit nicht beantworten.

Vielleicht existieren jedoch weitere Beobachtungen.

Hast du Entität G-17 ebenfalls gesehen?

Warst du Ende Juni auf der Schwäbischen Alb unterwegs und hast etwas Ähnliches beobachtet? Kennst du eine grüne Gestalt mit großen dunklen Augen oder hast sogar selbst ein Foto aufgenommen?

Dann melde dich bei uns. Jede noch so kleine Information könnte helfen, den Fall Entität G-17 besser zu verstehen. Vielleicht ist dieses Foto erst der Anfang einer deutlich größeren Geschichte.